In der Aushandlung von gesellschaftlichen - politischen, juristischen, ökonomischen - Entscheidungen haben wissenschaftliche Forschungsergebnisse zunehmend einen wichtigen Platz als Argument inne. Wissenschaften und Expertenvoten in solche Entscheidungen einzubeziehen, bedeutet einerseits, dass eine Kommunikation zwischen Fachleuten und Nichtfachleuten über wissenschaftlich schwierige Gebiete nötig wird. Es bedeutet andererseits, dass wissenschaftliche Aussagen in einem kommunikativen Kontext geltend gemacht werden, der von wertebezogenen und ethischen Kontroversen geprägt ist.

Die Reihe der Regensburger Symposien hat die Aufgabe, sich der Transdisziplinarität und Trans-Weltanschaulichkeit solcher Diskurse praktisch und explizit wissenschaftlich zuzuwenden und darüber hinaus eine Methodik für solche Diskurse zu entwickeln.

 

In den Symposien diskutieren

➠wissenschaftlich Tätige und Interessierte sowie Studierende und Doktoranden aus allen Fachgebieten,
 
➠die an einem Dialog zwischen wissenschaftlich und weltanschaulich unterschiedlich geprägten Diskussionspartnern beteiligt sind oder in gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen mitarbeiten (möchten).