➠ Ausgangspunkt ist der wissenschaftliche Rahmen des Diskurses. Das heißt:

➠ Das Vorgehen ist nicht popularisierend und glättend, sondern wissenschaftlich-argumentativ und an Leitfragen orientiert, zu denen Ergebnisse erarbeitet werden.

➠ Trotz der stark unterschiedlichen Wissensvoraussetzungen der Kommunikanten sollen die Bedingungen einer symmetrischen Kommunikation gelten. Vortragende, Diskutierende und Zuhörende stellen sich auf die Tatsache ein, dass bei allen Anwesenden heterogene Verstehensvoraussetzungen bestehen.

➠ Alle lassen sich auf die Frage nach der expliziten Definition ihrer Kategorien und Vorannahmen ein.

➠Jedes Symposium hat eine Länge von zwei halben und einem vollen Tag. Sowohl Vortragende als auch Diskutierende nehmen am gesamten Symposium teil und gewährleisten damit, dass die Vielfalt der disziplinären und weltanschaulichen Perspektiven in den ausführlichen Diskussionen erhalten bleibt.

 

Eine Methodik der transdisziplinären und trans-weltanschaulichen Kommunikation ist im Rahmen der Reihe der Regensburger Symposien zu entwickeln. Sie muss sprachwissenschaftlich sowie begriffskritisch fundiert sein, und zwar zugleich unterscheidend und klärend sowie explorierend, um gangbare Wege zu entwickeln.